Markenwerk

Pippi Langstrumpf lügt!

Faulsein ist gar nicht schön.

Arbeiten ist viel schöner. Genau das machen wir seit nun schon zehn Jahren im Markenwerk. Und wir lachen dabei, damit die Kunden sehen, dass wir Spaß daran haben. Es könnte so einfach sein: ein paar hübsche Ideen sammeln, bunte Streusel oben drauf, dem Kunden verkaufen und ab auf die Bahamas. So eine entspannte Arbeitshaltung verträgt sich leider nicht mit dem Markenwerk.

Wir wollen das ganze Ding. Vom ersten Geistesblitz bis das Baby richtig laufen gelernt hat.

Von den Entwürfen bis zur fertigen Produktion. Online oder offline, Intranet oder Extranet, Multimedia, Streaming Media, Animation oder Print oder was immer da kommen mag. Wollen feilen und schleifen, schwitzen und keuchen, bis alle glücklich sind.

Der Radfahrer Udo Bölts sagte seinem Kollegen: „Quäl dich, du Sau!“ Damit ist er im Grunde einer von uns. Das macht uns Spaß.


Das Businesscardportal der Sparkassen

DisziplinWeb Kundebtacs GmbH VeröffentlichtNovember 2015 VeröffentlichtNov 2015

Ausgangssituation

Eine der größten Herausforderungen, aber gleichzeitig auch eine unserer Lieblingsdisziplinen, ist die Neugestaltung einer bestehenden Website.

Ein Projekt, das uns seit Beginn der Markenwerk-Ära begleitet – initiiert von unserem Kunden btacs, der uns schon genau so lange sein Vertrauen schenkt – war das Redesign des Businesscardportals, eines Mehwertportals für Geschäftskunden der Sparkassen.

Bereits wenige Monate zuvor durften wir die neue Corporate-Website der btacs umsetzen und unter ähnlichen Vorraussetzungen gingen wir das Redesign des neuen Businesscardportals an.

Einen großen Unterschied zu den meisten unserer Online-Projekte stellte die Einbindung verschiedener Tools dar, die dem Verwender zur Verfügung gestellt werden. Relativ schnell kristallisierte sich heraus, dass wir auf kein bestehendes Content-Management-System zurückgreifen konnten und so erstellten wir eine eigens auf die Anforderungen des Portals zugeschnittene Web-Applikation zur Verwaltung der Benutzer- und Kundenkonten sowie zur Bereitstellung der eigenen und von extern gelieferten Inhalte.

Anforderungen

Nach intensiver interner Beratschlagung und Abstimmung mit dem Kunden ergaben sich folgende Anforderungen, die es im gesamten Projektverlauf zu beachten galt:

  • Anlehnung an das Layout der Sparkassen Internet-Filiale Version 6
  • Berücksichtigung verschiedener Endgeräte vom Smartphone bis zum 4K-Display
  • Hervorhebung von Newsartikeln und wichtigen Mitteilungen
  • Grafische Neuausrichtung und Vereinfachung

Konzeption und Design

Wichtig bei einem Redesign ist, dass man nicht aus der Motivation heraus agiert, den neuesten Design-Trends zu folgen. Viel wichtiger ist es, sich darüber Gedanken zu machen, wie die Kommunikation mit dem Kunden verbessert, Informationen leichter vermittelt und die Identität des Unternehmens gewahrt werden kann.

Es war besonders wichtig, im ersten Schritt die inhaltliche Neukonzeption in einen zukunftssicheren Zustand zu bringen. Vor der eigentlichen Gestaltungsarbeit entstanden also in Zusammenarbeit mit dem Kunden die inhaltlichen und kommunikativen Anforderungen an das neue Produkt.

Grundsätzlich wollten wir uns von vielen veralteten Gestaltungselementen trennen, die sich in den vorherigen Versionen als Sackgasse erwiesen haben. So verzichteten wir auf alle aufwendigen Illustrationen, die in der Vergangenheit stellvertretend für ein Produkt oder eine Dienstleistung verschiedener Vorteilspartner standen. Diese ließen sich häufig nicht mit der Eigendarstellung der Vorteilspartner vereinbaren und sorgten im mobilen Kontext für visuelle Schwierigkeiten durch die entsprechend geringe Abbildungsgröße.

Des Weiteren wurden viele Elemente der zukünftigen Sparkassen Internet-Filiale 6 berücksichtigt. Exemplarisch hierfür steht das neue Navigationskonzept. Das Hauptmenü ist stets ausgeblendet und wird erst durch Anklicken des entsprechenden Icons eingeblendet. Statische Seiten wie beispielsweise die Nutzungsbedingungen, Kontakt oder das Impressum sind wiederum immer direkt und von überall aus zu erreichen.

Eine grobe Anordnung und Strukturierung der Seitenelemente definierten wir anhand verschiedener Wireframes. Im nächsten Schritt wurde das tatsächliche User Interface angefertigt und in mehreren Iterationen in Zusammenarbeit mit dem Kunden detailliert ausgearbeitet.

Interface Design Bild 1 von 12

Umsetzung

Zur Abstimmung mit dem Kunden setzten wir zuerst das gesamte Frontend um, also die Ansicht auf das Businesscardportal, die von den Endkunden verwendet wird. Die Entwicklung des Frontend-Prototypen erfolgte bereits unter Verwendung des gewählten Technologie-Stacks – vom Betriebssystem des Servers über Programmiersprachen- und Werkzeuge bis zu den verwendeten Web-Technologien – um eine aufwendige Migration der Frontend-Komponenten zu einem späteren Zeitpunkt zu vermeiden.

Hierbei haben wir insbesondere mit dem hauseigenen Propeller-Framework einen modellgetriebenen Entwicklungsansatz verfolgt. In diesem Sinne steht die Datenmodellierung im Vordergrund, also eine formale Spezifikation der Dinge, mit denen die zu erstellende Software herumhantieren soll.

Ein Beispiel: Lokale Vorteilspartner stehen in Beziehung zu dem jeweiligen Geldinstitut, von deren Kunden die angebotenen Vorteile beansprucht werden können; sie haben dabei diverse Eigenschaften die sie ausmachen –beispielsweise ihren Namen und eine Beschreibung oder einen Gültigkeitszeitraum – und diese Eigenschaften haben wiederum ihre Eigenarten. Etwa muss ein Gültigkeitszeitraum vor seinem Ende beginnen. Viele dieser Kleinigkeiten, die man als selbsverständlich annehmen sollte, sind für einen Computer, der blind den gegebenen Anweisungen folgt, bei weitem nicht selbstverständlich und müssen daher in der Datenmodellierung Berücksichtigung finden.

Der Vorteil dieses Ansatzes, besteht insbesondere darin, dass aus dieser Spezifikation heraus ein Grundgerüst an Programmcode automatisch erstellt werden kann. Dies spart nicht nur viel Kleinarbeit, sondern verhindert zugleich auch so manche Fehler. Insbesondere dann, wenn die Datenmodellierung noch einmal angepasst werden muss.

Unternehmen und Marken, die seit 2005 auf das Markenwerk vertrauen