Direkt zum Inhalt

Markenwerk

Pippi Langstrumpf lügt!

Faulsein ist gar nicht schön.

Arbeiten ist viel schöner. Genau das machen wir seit nun schon zehn Jahren im Markenwerk. Und wir lachen dabei, damit die Kunden sehen, dass wir Spaß daran haben. Es könnte so einfach sein: ein paar hübsche Ideen sammeln, bunte Streusel oben drauf, dem Kunden verkaufen und ab auf die Bahamas. So eine entspannte Arbeitshaltung verträgt sich leider nicht mit dem Markenwerk.

Wir wollen das ganze Ding. Vom ersten Geistesblitz bis das Baby richtig laufen gelernt hat.

Von den Entwürfen bis zur fertigen Produktion. Online oder offline, Intranet oder Extranet, Multimedia, Streaming Media, Animation oder Print oder was immer da kommen mag. Wollen feilen und schleifen, schwitzen und keuchen, bis alle glücklich sind.

Der Radfahrer Udo Bölts sagte seinem Kollegen: „Quäl dich, du Sau!“ Damit ist er im Grunde einer von uns. Das macht uns Spaß.


DisziplinWebentwicklung KundeSchauburg Filmtheater VeröffentlichtDezember 2016 VeröffentlichtDez 2016

Aus Liebe zum Film und Freude am Kino

Wir gehören zu diesen Menschen, die gerne das tun, was sie tun. Mit viel Leidenschaft und Hingabe versuchen wir mehr als nur unsere Arbeit zu erledigen. Dass wir unter unseren Kunden immer wieder auf Gleichgesinnte treffen, macht uns sehr glücklich und trägt zu einer guten Zusammenarbeit bei. Einer dieser Kunden ist das Schauburg Filmtheater in Rendsburg. Seit neun Jahren gehört das Kino zum festen Kundenstamm vom Markenwerk und legte dabei stets wert auf einen individuellen und professionellen Webauftritt. Das gemütliche Kino ist für die Rendsburger ein beliebter Treffpunkt und möglicherweise sogar das kulturelle Zentrum der Stadt. Seit Generationen wird hier viel mehr als Tickets und Popcorn umgesetzt. Als Besucher wird man sofort in den Bann der freundlichen und famillieren Atmosphäre gezogen. Als teilweise Ur-Rendsburger waren wir natürlich äußerst erfreut über die Fortsetzung der Zusammenarbeit im Rahmen eines erneuten Relaunches der Website.

Anforderungen

Ein paar Filmplakate und das Wochenprogramm; mehr brauch man doch nicht!?

Der geneigte Kinogänger von heute will natürlich ein bisschen mehr, als nur die Informationen, die er auch der Tageszeitung entnehmen könnte. Und was will der Redakteur? Natürlich einen möglichst geringen Aufwand beim Pflegen der Inhalte. Gemeinsam mit dem Kunden erarbeiteten wir also die Anforderungen an die neue Website und das zugehörige Content-Management-System:

  • Übersichtliche und hochwertige Darstellung des Programms
  • Prominente Darstellung ausgewählter Inhalte
  • Berücksichtigung verschiedener Endgeräte von Smartphone bis zum 4K-Display
  • Implementierung der Ticket-Reservierung und -Bestellung
  • Anbindung an das Kassensystem
  • Automatisierte Generierung des Kinoprogramms

Konzeption und Design

Über die vielen Jahre der Betreuung der Website der Schauburg konnten wir natürlich Schlüsse auf das Nutzerverhalten der Besucher ziehen und darauf reagieren. Als film- und online-affine Menschen brachten wir zusätzlich unsere eigenen Ideen zur Konzeption ein.

Als Herzstück dient natürlich das Filmangebot. Bereits beim Einstieg in die Seite soll der Besucher alle wichtigen Informationen zum aktuellen Programm und Sonderveranstaltungen erhalten. Eine selektive Auswahl an Filmen wird im Rahmen eines prominenten Sliders dargestellt. Daran knüpft das Kinoprogramm des aktuellen Tages und die bevorstehenden Sonderveranstaltungen an.

Das Angebot der Schauburg soll klar durch die unterschiedlichen Kategorien „Programm“, „Vorschau“, „Kommunales Kino“ und „Specials“ strukturiert werden. Die Darstellung von Filmdetails beinhalten eine Beschreibung, das Filmplakat, Filminformationen und einen Trailer.

Da in der Schauburg nicht nur das reguläre Kinoprogramm läuft sondern auch viele Sonderveranstaltungen – wie die Ladie's Night oder Schulvorstellungen – stattfinden, musste eine Lösung gefunden werden, auf Veranstaltungen mit Einbindung von ausgewählten Filmen hinweisen zu können.

Bei der Erstellung des Interfacedesigns war es uns zum Einen wichtig ein zeitgemäßes Erscheinungsbild zu kreieren und gleichzeitig die Werte des Familienbetriebs zu wahren und herauszustellen, dass die Schauburg ein Liebhaber-Kino ist. Die größte Wiederkennbarkeit ensteht dabei durch die Nachbildung der Neon-Leucht-Reklame an der Fassade des Kinos und die Verwendung der neongrünen Schrift, die ebenfalls dem Schriftzug der Fassade entlehnt wurde.

Interface Design Bild 1
Interface Design Bild 1 von 10

Umsetzung

Zur Abstimmung mit dem Kunden setzten wir zuerst das gesamte Frontend als Click-Dummy um; auf Basis des Interface Designs wurde ein interaktiver Prototyp entwickelt, anhand dessen die Nutzung erlebbar gemacht wurde. Die Entwicklung des Frontend-Prototypen erfolgte bereits unter Verwendung des gewählten Technologie-Stacks – vom Betriebssystem des Servers über Programmiersprachen- und Werkzeuge bis zu den verwendeten Web-Technologien – um eine aufwendige Migration der Frontend-Komponenten zu einem späteren Zeitpunkt obsolet zu machen.

Im Anschluss an die Frontend-Entwicklung wurde das eigens entwickelte Backend umgesetzt. Dieses ist auf die besonderen Bedürfnisse der Redakteure zugeschnitten und bietet im Vergleich zu einem üblichen Content-Manegement-System einen sehr hohen Komfort in der Bedienbarkeit. Dies wurde durch die Reduktion des Backends auf die tatsächlich benötigten Funktionalitäten erreicht.

Integration vorhandener Dienste

Kassensystem

Als Quelle des aktuellen Programms dient das Kassensystem der Schauburg, da hier alle Filme und ihre Vorstellungen hinterlegt werden müssen. Die Informationen, die mit Hilfe von Pro Win von Mars EDV aus dem Kassensystem extrahiert werden, werden als XML-Datenstruktur auf dem Server hinterlegt.

Zur Verarbeitung dieser Daten wurde ein spezieller XML-Push-Parser angefertigt, der es möglich macht, die Daten zu interpretieren und in Zukunft einfach um weitere Attribute zu ergänzen. Die so gewonnenen Filminformationen werden als Basis-Datensatz zwischengespeichert.

Filminformations-Datenbank

Da die aus dem Kassensystem stammenden Filminformationen in aller Regel unvollständig sind, wurde zur Verbesserung der Basis-Daten eine Filminformations-Datenbank angebunden. Diese wird zu jedem Film, der neu ins Programm aufgenommen wird, abgefragt, um die aus dem Kassesnsystem stammenden Daten zu ergänzen. Insbesondere die automatisierte Integration von Plakaten und Szenenbildern stellt für den Redakteur eine immense Zeitersparnis dar.

Pflege des Programms

Schlussendlich werden die Filminformationen von einem Redakteur überarbeitet. Dies ist tatsächlich nur noch bei 20% aller Filme aus dem Programm nötig, was im Vergleich zum vorherigen System eine erhebliche Zeitersparnis bedeutet.

Das sagt der Kunde

Nach 10 Jahren war ein Relaunch unserer Website fällig – obwohl sie in den Augen vieler Kunden immer noch „schön“ und den Anforderungen unseres kleinen Kinobetriebs entsprechend zugeschnitten war – ein echtes „Markenwerk“ eben.
Dennoch musste etwas Neues her, das den veränderten Ansprüchen unserer Kunden, wie auch der Redakteurin entsprach.
Dass die Profis vom Markenwerk selber begeisterte Kinogänger sind und bereits nach einem Gespräch unsere Bedürfnisse erahnten, war ein großes Glück und hat die Erarbeitung unserer neuen Website erheblich beschleunigt. Das Ergebnis löste bei Nutzern und der Kinobetreiberfamilie Begeisterung aus und die gestiegenen Nutzerzahlen seit dem Relaunch sind Beweis genug für ein tolles Resultat. Wir danken vor allem Paul Lewandowski für die individuelle Betreuung!

Karen und Hans von Fehrn-Stender, Inhaber, Schauburg Filmtheater

Unternehmen und Marken, die seit 2005 auf das Markenwerk vertrauen