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Markenwerk

Corporate Design

am 21.03.2016

Die visuelle Klammer

In einem ausdrucksvollen Gesicht erkennen wir den ganzen Menschen mit seinen Eigenheiten. Auch Ihre Marke und Produkte sind besonders. Sie haben Charakter.

Beim Sehen handelt es sich um den komplexesten, am weitesten entwickelten und wichtigsten aller Sinne — das Auge ist verantwortlich für 70% unserer täglichen Wahrnehmung. Es verwundert daher kaum, dass der visuelle Teil der Coporate Identity, das Corporate Design, bei der Beurteilung eines Unternehmens einen außerordentlichen Stellenwert hat.

Gestaltung spielt eine herausragende Rolle bei der schnellen Wiedererkennung eines Unternehmens, denn in der Regel nehmen wir Unternehmen oder Produkte zunächst einmal visuell wahr. Deren optische Erscheinung bestimmt also in den meisten Fällen unseren ersten Eindruck, den wir von einem Unternehmen gewinnen: das Logo, die Farbigkeit, die Schrift, der Bildstil, die Formsprache und das Zusammenspiel dieser Elemente.

In der Summe dieser Elemente ist entscheidend, dass ein vielfältiger aber dennoch konsistenter Gesamteindruck innerhalb einer visuellen Welt geschaffen wird, denn ein Kunde nimmt ein Unternehmen immer in seiner Gesamtheit wahr. Alle visuellen Elemente müssen daher aufeinander abgestimmt und auf ein definiertes Ziel ausgerichtet sein.

Corporate Design ist also viel mehr als nur Ästhetik. Es ist die visuelle Klammer, die alle Elemente der Kommunikation im Sinne der strategischen Unternehmensausrichtung zusammenhält. Dabei beschreibt die visuelle Klammer nicht nur die einzelnen Elemente, sondern vielmehr den gestalterischen Raum, innerhalb dessen man sich bewegen kann. Auf diese Weise kann trotz großer Varianz der Elemente eine hohe Selbstähnlichkeit innerhalb der Anwendungen erzielt werden.

Das Corporate Design eines Unternehmens sollte auf Dauer angelegt sein, um langfristig Wiedererkennbarkeit zu garantieren. Trotzdem muss gewährleistet sein, dass sich auch das Corporate Design, genauso wie die Corporate Identity, im Laufe der Zeit weiterentwickeln kann und so immer dem aktuellen Stand der Unternehmensidentität entspricht. Je nach dem Grad dieser Veränderung der Unternehmensstrategie können diese Anpassungen sehr moderat oder aber auch sehr extrem ausfallen.

Um wirksam kommunizieren zu können, muss über kurz oder lang jeder Unternehmensbereich visuell auf die Indentität abgestimmt werden. Um den finanziellen und logistischen Aufwand zu begrenzen, ist eine klar durchdachte Prioritätenliste eine wichtige Grundlage zur Durchführung einer Neugestaltung. Naturgemäß werden Medien mit einer hohen Anzahl an Kundenkontakten eher neu gestaltet als Medien, die nur sporadisch wahrgenommen werden.

Medien

Das Corporate Design findet sich in allen für das Unternehmen relevanten visuellen Kommunikationsmedien. Dabei müssen alle Elemente des Erscheinungsbildes medienübergreifend konsistent einsetzbar sein. Zur Verdeutlichung haben wir die am häufigsten anzutreffenden Basiselemente und deren Anwendungsbereiche aufgelistet. Welche Medien in welchem Umfang eingesetzt werden und von welchen Designelementen ein Erscheinungsbild geprägt wird, ist stark abhängig von der Marke, dem Kommunikationskonzept und der Unternehmensstruktur. Eine Standardlösung kann es demzufolge nicht geben.

Übliche Basiselemente

  • Markenzeichen
  • Farbklima
  • Hausschriften
  • Bildstil
  • Formsprache
  • Gestaltungsprinzip
  • Gestaltungsraster
  • Papiersorten
  • Piktogramme
  • Infografiken und Tabellen

Übliche Anwendungsbereiche

  • Geschäftsaustattung
  • Unternehmenskommunikation
  • Literatur
  • Werbung
  • Digitale Medien
  • Mobile Media
  • Architektur und Inneneinrichtung
  • Messegestaltung
  • Verpackungsdesign
  • Promotion
  • Merchandise

Was tun?

Da das Erscheinungsbild eines Unternehmens immer seine Identität wiedergeben sollte und Identität nicht am Reißbrett entsteht, sondern bestenfalls von den gelebten Werten und dem Selbstverständnis der hinter einer Marke stehenden Menschen rerpäsentiert wird, ist eine intensive Vorbereitung auf die Erstellung oder Anpassung eines Corporate Designs zwingend erforderlich.

Um zu verstehen, welche Werte in Ihrem Selbstbild eine übergeordnete Rolle spielen und wie Sie diese bewerten, führen wir häufig im ersten Schritt einen gemeinsamen Workshop durch, im Verlaufe dessen wir mit Hilfe verschiedener Techniken, wie zum Beispiel der Anfertigung von semantischen Differentialen, Ihr Selbstbild dokumentieren.

Bestehen Zweifel an der Wahrnehmung und Einschätzung Ihrer Marke seitens Ihrer Kunden oder Zielgruppe, ist es sinnvoll, dem dokumentierten Selbstbild das wahrgenommene Fremdbild gegenüberzustellen, indem zum Beispiel Befragungen Ihrer Kunden durchgeführt werden.
Auf diese Art entsteht eine klare Zielsetzung und Stärken und Schwächen Ihrer Marke werden transparent und können so offen angegangen werden.

Erst im Folgenden beginnen wir mit der inhaltlichen und visuellen Konzeption, steigen in die Visualisierung ein und präsentieren Ihnen unseren Ansatz.